{"id":923,"date":"2020-04-24T12:59:24","date_gmt":"2020-04-24T11:59:24","guid":{"rendered":"http:\/\/dasgefairt.de\/?p=923"},"modified":"2020-04-24T12:59:24","modified_gmt":"2020-04-24T11:59:24","slug":"der-unterschied-und-warum-es-die-fashion-revolution-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-gefairt.de\/?p=923","title":{"rendered":"Der Unterschied- und warum es die &#8222;Fashion-Revolution&#8220; braucht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-925 alignleft\" src=\"http:\/\/dasgefairt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/CC_MarthaRhule_FashionRevolution_Apr19-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/das-gefairt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/CC_MarthaRhule_FashionRevolution_Apr19-190x300.jpg 190w, https:\/\/das-gefairt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/CC_MarthaRhule_FashionRevolution_Apr19.jpg 457w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/>Das ist Marth Rhule aus Ghana. Sie ist selbst\u00e4ndige Batikerin und arbeitet f\u00fcr die Global Mamas. Die gew\u00e4hrleisten ihr, dass sie immer gen\u00fcgend Auftr\u00e4ge hat. Sie hat mittlerweile drei Mitarbeiterinnen und kann ihre ganze Familie durch ihr sicheres Einkommen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Global Mamas f\u00fchlen sich f\u00fcr ihre freien und ihre angestellten Mitarbeiterinnen verantwortlich. Genauso wie das auch bei EYD, Madness, Anukoo, Greenbomb, HempAge und den vielen anderen fairen Modelabeln der Fall ist. Sie stornieren zur Zeit keine Auftr\u00e4ge. Anders als alle anderen. Denen ist es sogar egal, dass die Kleidung schon fertig gestellt ist. Sie nehmen sie einfach nicht ab und zahlen auch nicht. So ein Virus ist h\u00f6here Gewalt, das ist dann halt Pech f\u00fcr die, die da was produziert haben. Verantwortung f\u00fcr ihre Lieferketten kennen die Gro\u00dfen der Modebranche nicht.<\/p>\n<p>Im fairen Bereich geht das Verantwortungsbewusstsein der Label teilweise sogar noch weiter: Sie unterst\u00fctzen N\u00e4herinnen, die krank werden, versorgen die Familien mit Nahrungsmitteln.<\/p>\n<p>Und auch was uns H\u00e4ndler angeht sind alle fair: Ich musste bei einigen Rechnungen um Zahlungsaufschub bitten und habe ihn problemlos bekommen. Immer wieder gibt es Angebote f\u00fcr Rabatte auf Nachbestellungen, versandkostenfreies Versenden der Ware, die Frage, ob es noch weitere Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten g\u00e4be, z.B. kostenlose Bilder f\u00fcr kurzfristigen Online-Verkauf etc.<\/p>\n<p>Diese Solidarit\u00e4t begeistert mich, dieses Wissen: Hier zieht einen niemand \u00fcber irgend einen Tisch, sondern man sitzt von vorne bis hinten am selben.<\/p>\n<p>Heute vor 7 Jahren st\u00fcrzte das Rana-Plaza-Geb\u00e4ude in Bangladesh ein. Seitdem w\u00e4chst die Fair-fashion-Bewegung. Und sie muss weiter wachsen. Damit sie das tut fragen viele NGOs bei den gro\u00dfen Labeln nach: &#8222;Who made my clothes&#8220;? Sie fordern ein Lieferkettengesetz, das die Label verantwortlich macht f\u00fcr die, von denen sie produzieren lassen. Dem kann man sich hier anschlie\u00dfen: https:\/\/lieferkettengesetz.de\/mitmachen<\/p>\n<p>Vielleicht hat der eine oder andere von euch, die ihr das hier lest, ja eine Lieblingsmarke. Dann schreibt die mal an mit dieser Frage. Je mehr Menschen das machen, desto mehr geraten die Labels unter Druck, Antworten zu geben und Strukturen zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist Marth Rhule aus Ghana. Sie ist selbst\u00e4ndige Batikerin und arbeitet f\u00fcr die Global Mamas. Die gew\u00e4hrleisten ihr, dass sie immer gen\u00fcgend Auftr\u00e4ge hat. 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